Die Geschichte von Tiramisu

Tiramisu - der Chef

 

Tiramisu wollte nicht als Hundefutter enden. So kam er im November 2018 zu uns. Tiramisu ist ein liebevoller Hahn, der sehr gut zu seinen Hühnerdamen schaut.

Seine bevorzugten Hennen sind die braunen. Die sind nicht so nervös wie die weissen und spazieren mit ihm gerne durch die Blumenwiesen. Seine heiss geliebte Favouritin ist die wunderschöne Quinoa. Die beiden sind unzertrennlich. 

 

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Die Geschichte von Ida

Ida - die Aufmüpfige

Ida ist an Silvester 2025 zu uns aufs Höfli gekommen. 
Über Wochen ist einer Freundin eine Hühnerhaltung aufgefallen, wo katastrophale Zustände herrschen. Immer wieder hat sie den zuständigen Bauern auf die miserablen Zustände hingewiesen. 

 Schliesslich bekam sie die Möglichkeit, dem sichtlich überforderten Landwirten, der offensichtlich lieber zur Flasche greift, anstatt sich um Tiere zu kümmern, unter die Arme zu greifen. So hat sie über zwei lange Tage hinweg Dreck und Kot beseitigt. Ein Hühnchen hat sich ihr genähert, wohl um Hilfe bittend, da es eine blutende und gebrochene Zehe hatte und von den anderen geplagt wurde.

Die Tierfreundin hat den verantwortlichen Bauern darauf hingewiesen, doch dieser machte sich lediglich lustig über das arme Geschöpf. Im Wissen darum, dass dies kein gutes Ende nehmen würde, nahm die Tierschützerin das arme Huhn kurzerhand mit und brachte es zu uns. 

Wie gut, denn jetzt darf Ida in einem sauberen Stall schlafen und tagsüber an die frische Luft, so, wie es sich gehört.
 

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Die Geschichte von Bashi

Bashi - der Tapfere

 

Bashi hat nur ganz knapp einen Angriff vom riesigen Hofhahn überlebt. 

 

Eine engagierte Tierfreundin setzte alle Hebel in Gang, dass der herzige Seidengüggel nach der Attacke weiterleben durfte und suchte für ihn ein passendes Daheim. 

 

So wurde Bashi von der Tierfreundin von Fribourg direkt zu uns gebracht. 

 

Aufgrund der Überzüchtung weist Bashi einige Handicaps auf, wie zB. doppelt so viele Zehen wie üblich, also 9 und 10 auf jeder Seite. Zudem leidet er unter einer fortgeschrittenen Arthrose.

 

Die neurologischen Einschränkungen sind höchst wahrscheinlich auf den Angriff zurück zu führen. 

 

Bashi benötigt von uns Hilfestellung bei gewissen Aktivitäten des täglichen Lebens, und er wird nie die Aufgaben eines "richtigen Güggels" übernehmen können. Muss er auch nicht, denn bei uns darf jeder nach seiner façon.

 

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Die Geschichte von Deloris

Deloris - die Schrille

 

  Die Mutter von Deloris, nennen wir sie Rosa, hatte ein tristes Leben. Sie lebte auf einer Elterntierfarm in einer riesigen, kotverdreckten Halle und musste ständig Eier für Legebetriebe mit weiblichen Nachkommen für die Eierproduktion produzieren. Sie lebt nicht mehr. Ihr ausgemergelter Körper konnte nicht mehr die Hochleistung erbringen, welche von der Industrie gefordert wird. Rosa wurde getötet und ausgetauscht.

Damals wurde Rosa das Ei direkt nach dem Legen weggenommen, zu Brütereien abtransportiert und dort in Brutkästen ausgebrütet. Deloris schlüpfte mit Tausenden anderen Hühnerbabies ohne die Fürsorge ihrer Mutter aus ihrem Ei. Dann wurde sie wie Ware auf ein langes Förderband geleert und nach Geschlecht aussortiert. Deloris wurde lieblos in eine Kiste geworfen, zusammen mit andern weiblichen Hühnerbabies, verpackt und zu einem Legebetrieb abtransportiert. Die männlichen Küken haben es allesamt nicht geschafft. Ihr Geburtstag ist sogleich ihr Todestag, und so mussten die Hühnerbabies einen minutenlangen Todeskampf durch Vergasen durchleben.

Deloris hat gut ein Jahr als Legehenne in der Eierindustrie gearbeitet. Aufgrund der heutigen Überzüchtung und Qualzucht kann eine Henne keinen Einfluss aufs Eierlegen nehmen (Das Bankivahuhn, die wild lebende Stammform des "Haushuhns" , legt zw. 20-30 Eier im Jahr). Jedes gelegte Ei bereitet dem Tier unfassbare Schmerzen, leiden sie aufgrund der unnatürlichen Legeleistung fast allesamt an Entzündungen des Legeapparates.

97% der Legehennen in der Schweiz leiden zudem an gebrochenem Brustbein-auch Freiland und Bio. Für die Herstellung der Kalkschale der Eier brauchen die Tiere einen hohen Anteil an Kalzium, welches für die Eierproduktion aus den Knochen gelöst wird. Dies führt dazu, dass die Knochen brüchig werden (Osteoporose). Das psychische Leid, welches alle Tiere in den profitorientierten Tierfababriken Tag- und Nacht durchleben, kann man sich kaum vorstellen.

Deloris wäre im Schlachthaus brutal getötet worden, weil sie als Arbeiterin ausgedient hatte. Das schwarze, vorlaute Hühnchen hat sich von den Strapazen gut erholt und geniesst seit anfang 2023 ihr neu erworbenes Leben in vollen Zügen.

 

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Die Geschichte von Brundhilde

Brunhilde - die Mütterliche

 

Brunhilde ist eine Cubalayamix Henne und stammt aus einer Zucht. Wir konnten sie im Dezember 2020 übernehmen.

Brunhilde ist eine sehr brutfreudige Henne und wünschte sich damals nichts sehnlicher wie eigene Hühnerkinder. Sie verliess ihr Nest kaum noch und schaute uns ganz traurig an. 

Da wir das Vermehren von Tieren als Lebenshof nicht unterstützen, konnten wir Brunhilde ihren Wunsch leider nicht erfüllen. Doch wir konnten etwas anderes für sie tun. Wir setzten ihr das Eintagesküken Quinoa nachts ganz behutsam unters Federkleid. 

Am darauf folgenden Tag stolzierte Brunhilde ganz stolz aus ihrem Bett, dicht gefolgt von klein Quinoa. Brunhilde blühte wieder auf und war die beste Mama, die man sich nur wünschen kann. 


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Die Geschichte von Quinoa

Quinoa - die Bunte

 

Im März 2021 holten wir die kleine Quinoa als Eintageskücken zu uns nach Hause. Quinoa wurde in einem Brutapparat ausgebrütet und sollte eigentlich ohne eine Glucke aufwachsen. Wärmende Umarmungen einer Mama sollten ihr verborgen bleiben. Lediglich eine Wärmelampe in der Kükenbox sollte sie wärmen. 

Die Besitzer züchten Hühnerrassen ihrer Art. Die Zukunft von klein Quinoa war damals noch ungewiss. Entsprechen Zuchthühner nicht den Voraussetzungen, werden sie oft entsorgt. 

Damals war unsere Brunhilde brütig und wünschte sich nichts sehnlicher wie eigene Hühnerkinder. Sie verliess ihr Nest kaum noch und schaute uns ganz traurig an. 

Da wir das Vermehren von Tieren als Lebenshof nicht unterstützen, konnten wir Brunhilde ihren Wunsch leider nicht erfüllen. Doch wir konnten etwas anderes für sie tun. So setzten wir klein Quinoa nachts ganz behutsam unter Brunhildes Federkleid. 

Am darauf folgenden Tag stolzierte Brunhilde ganz stolz aus ihrem Bett, dicht gefolgt von klein Quinoa. Brunhilde blühte wieder auf und war die beste Mama, die man sich nur wünschen kann. 

Quinoa ist mittlerweilen zur wunderschönen Hühnerdame heran gewachsen. Sie sitzt gerne auf dem Schweinchenzaun und putzt ihr schönes Gefieder.


 

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Die Geschichte von 

La Froda

La Froda - die Zarte

 

Das Hühnchen mit dem krummen Füsschen sollte dem Fuchs verfüttert werden, da sie eine Eierpickerin war. 

So landete sie bei uns im Zwergenhaus.

Seit Oktober 2021 wohnt La Froda nun bei uns. In ihrem weich gepolsterten Legenest und mit viel Vitamin D durch einen ganztägigen Aufenthalt im Freien und einer ausgewogenen Ernährung, pickt sie auch keine Eier mehr. 

Das Huhn mit den zarten, schwarzen Pünktchen auf dem Gefieder wirkt für Vorbeigehende unscheinbar, da sie angepasst und loyal ist, anderen immer den Vortritt lässt und dadurch kaum auffällt. Nicht aber durch unsere Augen. Wir sind dankbar für ihr Dasein und schätzen La Froda sehr.

Sie wirkt zufrieden und unbeschwert in ihrem Leben. Vergessen die bösen Menschen, die sie an ein Raubtier verfüttern wollten, nur weil sie nicht so war, wie man sie gern gehabt hätte.

 

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Die Geschichte von Frau Rottenmeier

Frau Rottenmeier - die Powervolle

 

Frau Rottenmeier und ihre drei Freundinnen hatten ein schönes Hühnerleben bei einer lieben Dame. Diese war dann aber aufgrund des hohen Alters nicht mehr in der Lage, sich um die lustigen Plaudertaschen zu kümmern. Die Tochter versuchte dann, ein neues Plätzli für die vier zu finden. Doch keiner wollte sie, weil die alten Hühnerdamen keine oder nur noch ganz wenige Eier legen. Seit Dezember 2021 wohnt Frau Rottenmeier bei und im Zwergenhaus und geniesst, zusammen mit ihren langjährigen Freundinnen, 

ihr stressfreies Seniorendasein.

 

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Die Geschichte von Noah

Noah  -  weder Henne, noch Hahn

Im September 2022 durften wir erneut ein wundervolles Lebewesen vor der bevorstehenden Ausstallung retten. 
Noah ist ein ganz spezielles Individuum: Es hat sowohl männliche, wie auch weibliche Merkmale und ist somit weder Hahn, noch Henne. Bereits in der Frühentwicklung kam es offenbar zu einem " Fehler " bei der Zellteilung, sodass Zellen von beiden Geschlechtern entwickelt wurden. Noah wurde als kleines Küken beim Verlesen nicht als eindeutig männliches oder eindeutig weibliches Wesen erkannt und landete somit in einem Betrieb für Eierproduktion mit ' zig Legehennen (Man kann es Glück nennen oder auch nicht ... ).
Noah war dort überflüssig, weil sie keine Eier legen kann und somit keinen Ertrag mit sich bringt. 
Der Bauer hat uns berichtet, dass Noah tagein, tagaus am selben Plätzchen hockte. Dies seit über einem Jahr. Man muss sich das mal vorstellen. Noah ist uns bereits aufgefallen, als wir drei Hühnerdamen aus dem selben Betrieb retten konnten. Seither haben wir fast tag und nacht an Noah gedacht und sie dann schlussendlich auch zu uns geholt.

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